Rezepte aus der Heimat: Cufte oder Fleischbällchen in Tomatensoße

Hallo ihr Lieben!

Heute ist wieder ein Rezept dran aus der Reihe „Heimatrezepte“. Dieses Gericht war fester Bestandteil meiner Kindheit, aber richtig gemocht habe ich es nicht! Erst viele Jahre später, als ich schon längst von zu Hause weggezogen war, bin ich beim Blättern in alten Heften wieder auf dieses Rezept gestoßen. Zum ersten Mal selbst gekocht, und ich war begeistert – obwohl es nichts anderes war 🙂 Kennt ihr das auch? Auf jeden Fall sind die Fleischbällchen schon lange auf der Liste von Lieblingrezepten meiner Familie und heute möchte ich das Rezept auch mit euch teilen.

Für die Bällchen braucht ihr:

  • 500g Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein, oder nach Wunsch)
  • 1 altes Brötchen oder 2 Toastbrotschnitten
  • 2 Zwiebeln
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • Pfeffer, Salz, Vegeta
  • etwas Mehl zum Wälzen
  • Öl zum Ausbacken

Für die Tomatensoße:

  • 3-4 EL Mehl
  • Wasser
  • Tomatenmark, nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer, Vegeta

Zubereitung:

Hackfleisch in eine Schüssel geben. Brötchen oder Toastbrotscheiben (die nehme ich immer wenn im Haus kein altes Brötchen vorhanden ist) in etwas lauwarmem Wasser einweichen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und sehr klein schneiden. Zusammen mit Ei in die Fleischmischung geben und gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Vegeta würzen (nicht zu kräftig!).

Aus der Masse walnussgroße Bällchen formen und im Mehl wälzen. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Bällchen von allen Seiten kräftig anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen. In den Bratensatz Mehl streuen und kurz anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen (am besten wenig Wasser nehmen und dann nach und nach mehr zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist), und 10 Minuten köcheln lassen. Tomatenmark zufügen und mit Salz, Pfeffer und Vegeta leicht würzen. Fleischbällchen rein geben und 1/2 Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nach Bedarf nachwürzen. Als Beilage reiche ich abwechselnd Kartoffelpüree oder wie in diesem Fall Spätzle, und Tomaten-Mozzarella-Salat dazu.

Ich koche dieses Gericht meistens nach Gefühl, deswegen sind manche Angaben ziemlich ungenau, aber ich bin mir sicher ihr kriegt das hin! 🙂 Viel Erfolg und Spaß beim Ausprobieren – wenn ihr Hilfe braucht, könnt ihr euch jederzeit bei mir melden!

Eure Jadranka

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.