Sweet Table zum 50ten Geburtstag – für mich, nicht von mir!

Hallo ihr Lieben!

Ich muss mich bei euch entschuldigen, dass ich mich hier so rar mache, aber im Augenblick passiert so viel Neues in meinem Leben 🙂 Ich will versuchen, euch nach und nach davon zu berichten, und heute beginne ich mit einem Geburtstag… und zwar meinem Geburtstag! Ich bin nämlich vor ein paar Tagen 50 Jahre alt geworden! Wie immer wollte ich alles selber organisieren, aber es kam anders. Stattdessen war ich zum ersten Mal Königin für einen Tag – die ganze Organisation haben andere für mich übernommen: meine Tochter, mein Mann, Freunde und Nachbarn, und hiermit bedanke ich mich nochmal von ganzem Herzen bei allen! Mein Sweet Table war wunderschön und voll mit Köstlichkeiten aller Art. Aber seht selbst:

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Ich entschuldige mich im Voraus für die Bilderflut, aber da ich mich einfach nicht zwischen all den schönen Bildern entscheiden kann, müsst ihr da durch 🙂 An dieser Stelle überlasse ich das Schreiben dieses Artikels meiner Tochter, die größtenteils für alles verantwortlich war und melde mich zum Schluss noch einmal.

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Die Lightbox gabs von uns als Geschenk, so als Bloggerin und Instagrammerin darf die ja kaum mehr fehlen! Der Sweet Table sollte einfach kunterbunt werden – da viele verschiedene Menschen backen und etwas vorbereiten wollten, wäre es mit einem bis ins Detail durchdachten Farbkonzept sowieso schwierig geworden. Also einigten wir uns auf leckeres Kuddelmuddel!

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Das kleine Fondanttörtchen hat uns wohl am meisten Kopfschmerzen bereitet. Letztes Jahr hatte ich einer Freundin eine vegane Hochzeitstorte gebacken nach diesem Rezept, und weil die so lecker und saftig wurde, wollte ich auch Mamas Geburtstagstörtchen danach backen. Irgendwas ging dabei aber ziemlich schief, die Böden wurden total hart und krümelig, und auch die Vanillecreme war nicht so fest wie sie sein sollte. Dazu kam, dass ich mit der Torte nur einen Tag vor dem Geburtstag beginnen konnte und so auch nicht genug Zeit zum kühlen blieb. Letztendlich musste es also mit kurzen Zeiten im Gefrierfach gehen und erstaunlicherweise wurde die Torte am Ende dann doch ganz lecker. Eingedeckt habe ich sie mit dem Fondant von Massa Ticino, es ist zwar etwas teurer als andere Fondants, bietet dafür aber tolle Farben, schmeckt lecker und lässt sich super verarbeiten!

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Die Mutter meines Freundes hat diese leckere Quarkspeise mitgebracht, drapiert mit Mango-Maracuja und ziemlich lecker. Wenn Bedarf am genauen Rezept besteht, frage ich gern mal nach 🙂

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Diese Torte wurde von Tina, einer lieben Nachbarin, gebacken. Es war eine Schokoladen-Johannisbeer-Torte mit einem wahnsinnig feuchten und lecker-matschigen Boden. Auch hier kann das Rezept bei Interesse gern nachgereicht werden!

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Der Tisch wurde schlicht und frühlingshaft gehalten, es sollte ja noch genug Platz für all die Gäste bleiben. Ein paar Teelichter, hübsche Servietten, Tulpen – was braucht es mehr!

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Die wohl beste Schwarzwälder Kirschtorte macht definitiv die Mutter meines Freundes. Und auch nach 3 Stunden Autofahrt und einer Nacht im Freien sah sie nicht nur perfekt aus, sondern schmeckte auch köstlich. Rezept bei Bedarf! Und: Tochter Ende.

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Also hier bin ich noch mal 🙂 Mit dieser leckeren Erdbeer-Windbeutel-Torte hat mir meine Freundin Petra sehr viel Freude bereitet. Zuerst hatte ich die Torte auf ihrem Geburtstag gegessen und war begeistert! Eine ähnliche hatte ich zwar auch mal gebacken, aber da war mir der Boden zu langweilig, eben ein stinknormaler Biskuitboden. Bei ihr dagegen war der Boden anders – knusprig und fest, einfach lecker und passte perfekt zum Rest. Auch wenn sie behauptet, der Boden solle eigentlich fluffig sein. Hier gibts das Rezept:

Für den Boden braucht ihr:

  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 100g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 2 Pck. Sahnewindbeutel (TK, 2x 250g)
  • 400g Schmand
  • 8 EL Gelierzucker (1:1)
  • 500ml Sahne
  • 500g rote Grütze (ich habe Erdbeeren genommen)

Zubereitung:

Für den Teig Eier mit Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen, darübersieben und unterheben. Masse in eine 26cm Tortenform (Boden mit Backpapier ausgelegt!) streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen, aus der Tortenform herausholen und auf eine Tortenplatte stellen.

Für die Füllung die Windbeutel auftauen lassen, Schmand mit Gelierzucker verrühren. Sahne steif schlagen und zugeben. Um den Tortenboden einen Tortenring legen, dann die Hälfte der Schmandcreme auf den Boden streichen. Windbeutel auf die Creme setzen und die restliche Schmandcreme darauf verteilen. Torte am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren die rote Grütze gleichmäßig auf der Torte verteilen, in zwölf Stücke schneiden und genießen.

Wenn es mal ganz schnell gehen muss, könnt ihr die Torte auch ganz ohne Backen zubereiten und einen fertigen Boden verwenden. Statt roter Grütze kann man die Torte auch mit frischem Obst belegen und dann zusätzlich mit Tortenguß überziehen. An dieser Stelle wünsche ich euch schon mal viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

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Diese Kekse sind wahre Kunstwerke und damit beglückt hat mich eine Instagram- (@phoenix2303) und Facebookfreundin 🙂 Sie heißt Alexandra und ist ein wahrer Schatz in jeder Hinsicht! Ich hatte noch nicht die Ehre sie live kennenzulernen, aber durch unsere Gespräche habe ich das Gefühl sie schon mein ganzes Leben zu kennen. Seht nur, mit wie viel Liebe und Fertigkeit sie die Kekse gestaltet hat! Ich brauchte nur zu sagen, in welcher Form und Farbe ich sie haben wollte… und zack kam zwei Tage vor meinem Geburtstag ein Päckchen voller Köstlichkeiten und Geschenke! Auf diesem Wege bedanke ich mich von ganzem Herzen noch Mal bei ihr und sage: schön dass es dich gibt!

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Ich habe noch nie so viele Geschenke und Blumen bekommen – wahnsinn! Der jüngste Bruder meines Mannes hat mich mit fünfzig weißen Rosen überrascht… toll, oder? Schade nur, dass mein Mann und ich uns zwei Tage nach dem Geburtstag schon auf den Weg nach Dänemark machten, somit konnte ich die Blumenpracht nicht allzu lang genießen 🙁

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Die Reise nach Dänemark spukte mir schon lange im Kopf herum, und mein Geburtstag war die Gelegenheit für meinen Mann mir eine solche Reise zu schenken und mich natürlich auch dorthin zu begleiten. Wir waren in einem kleinen Ort am Wattenmeer namens Ribe, und abgesehen vom Wetter war es wunderschön 🙂

Zum Schluss bedanke ich mich nochmal bei meiner Familie, meinen Freunden und Nachbarn für die wunderschöne Feier! So ihr Lieben, ihr habt es geschafft 🙂 In meinem nächsten Artikel geht es um eine Babyshowerparty. Also seid gespannt und bis bald!

Eure Jadranka

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