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Feine Herbstküche: Kartoffel-Kürbis-Gratin mit Ziegenkäse

Hallo ihr Lieben!

Geht es euch auch so wie mir – ich kann kaum glauben, dass in anderthalb Monaten Weihnachten ist! Die Zeit rast nur so… Wahnsinn! Und weil mir das erst jetzt so richtig bewusst wird, habe ich angefangen, meinen Garten ein wenig winterlich zu dekorieren. Ich liebe Naturdeko und die Nähe von Wald und Wiesen bietet mir jedes Jahr wieder genug Material, um mich so richtig austoben zu können 🙂 In der Küche ist es aber herbstlich geblieben. Heute habe ich etwas ganz feines für euch, und zwar einen Kartoffel-Kürbis-Gratin mt Ziegenkäse. Ich sage nur: einfach, vegetarisch und köstlich! Neugerig geworden? Dann habe ich hier das Rezept für euch:

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Rosenkohl-Hackfleisch-Pilz-Auflauf

Hallo ihr Lieben!

Schon länger gab es hier kein herzhaftes Rezept mehr, und das wird heute geändert. Beim Gemüseeinkauf habe ich diesmal Rosenkohl mitgenommen. Ich hatte zwar kein konkretes Rezept im Kopf, weil ich Rosenkohl selten zubereite (warum auch immer), aber ich hatte richtig Lust auf etwas Neues! Nach einigem Hin und Her habe ich mich für dieses Auflaufrezept entschieden und was soll ich sagen – es hat hervorragend geschmeckt und wird ab jetzt bestimmt öfter zubereitet.

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Kartoffel-Reblochon-Gratin

Hallo ihr Lieben!

Dieses Jahr waren August und September wettermäßig einfach spitze. Ja, unsere Wiese im Garten ist wegen der Tockenheit ganz gelb geworden – aber wir haben sehr viele gemütliche Abende im Garten verbracht 🙂 Das ist normalerweisse eher untypisch für Siegen-Wittgenstein und vor allem den Ort, in dem wir leben. Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende haben wir genutzt, um zu grillen und vielleicht ein letztes Mal in diesem Jahr im Garten zu sitzen. Beim Durchblättern meiner Lieblingszeitschrift Wohnen & Garten (September-Ausgabe) bin ich auf ein Rezept gestoßen, das sofort meine Neugierde weckte. Ich dachte mir schon, dass der Kartoffelgratin mit Reblochon perfekt als Beilage zu unserem Grillabend passen würde. Und was soll ich sagen – es hat fantastisch geschmeckt und kann viel mehr als Grill-Beilage!

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Warten auf den Frühling und eine leckere Spinat-Buttermilch-Tarte

Habt ihr auch genug von diesem grauen und trüben Wetter? Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder raus in den Garten zu gehen und ihn auf Vordermann zu bringen – aber der Frühling lässt auf sich warten! Am Samstag war ich immerhin mal im Gartencenter und habe Narzissen, Primeln und Hyazinthen geholt, um ein paar Farbtupfer vor die Tür zu setzen. Das sieht zwar toll aus, aber für echte Frühlingsgefühle braucht es mehr. Und wie es derzeit aussieht, wird es bis Ostern kalt und ungemütlich bleiben 🙁 Tja, und was mache ich da als Foodbloggerin? Backen natürlich! Damit hat das blöde Wetter auch was gutes: ich hatte Zeit, viele schöne Rezepte für euch auszuprobieren. Heute gehts allerdings los mit einem herzhaften Rezept, nämlich einer Spinat-Buttermilch-Tarte:

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Westfälisch genießen: Westfälisches Blindhuhn

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich mich schon seit längerem hier sehr rar gemacht habe, habe ich mich entschieden in nächster Zeit öfter etwas leckeres für euch zu verbloggen – seien es Desserts, Torten, Cupcakes oder auch mal köstliche Suppen und Eintöpfe aus der Kategorie Herzhaftes und Delikates! Heute gehts los mit einem Eintopf, den man unter den Klassikern der deutschen Küche finden kann – das Westfälische Blindhuhn! Wie ihr schon aus diesem Blogbeitrag erfahren habt, waren mein Mann und ich schon zwei mal bei der Aktion Westfalendiplom dabei. Im letzten Stempelheftchen fand ich dann auch das Rezept für das Westfälische Blindhuhn. Schon den Namen fand ich sehr lustig, weil ich noch nie davon gehört hatte. Also wurde erst mal im Internet recherchiert. Das Gericht basiert auf dem Sprichwort: „Auch ein blindes Huhn findet ab und zu ein Korn“. Das bedeutet, dass man auch zufällig die Lösung für ein Problem finden kann. Das Westfällische Blindhuhn ist daher ein Eintopf mit vielen verschiedenen Zutaten, in dem sicher jeder etwas findet, was ihm schmeckt 🙂

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Gefüllte Kartoffeln mit Pilzen und Hackfleisch

In meinem letzten Artikel habe ich euch ein Rezept mit Rhabarber verschprochen – kurzfristig habe ich mich jedoch entschieden, euch heute etwas anderes zu präsentieren. Aber keine Angst, es gibt bald einige tolle Rezepte wie die Rhabarber-Cupcakes die Lea gebacken hat, ein super leckeres Rhabarber-Dessert im Glas und auch eine Rhabarber-Baiser-Torte ist dabei. Wer also Rhabarber mag, darf gespannt sein 🙂 Das heutige Rezept dreht sich allerdings um Kartoffeln. Es ist nicht so aufwendig in der Zubereitung und kann sowohl als normales Mittagessen oder auch mal für Gäste zubereitet werden. Praktisch ist, dass ihr keine Beilage braucht, außer vielleicht einen knackigen Salat. Als ich das Rezept zum ersten Mal gelesen habe, kam es mir sehr komisch vor dass die Kartoffeln gefüllt werden sollten ohne sie vorher auszuhöhlen. Das habe ich dann auch nicht ausprobiert sondern die Kartoffeln nach dem Kochen etwas ausgehöhlt um sie dann mit der Hackfleisch-Pilz-Mischung füllen zu können. Das hat wunderbar funktioniert und so würde ich es auch nächstes Mal wieder machen!

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Djulbastije oder Fleischbällchen (Frikadellen) in Bechamelsoße

Djul… was? Ich weiß, es ist schwer auszusprechen und ehrlich gesagt habe ich auch noch nie davon gehört… bis jetzt 🙂 Dieses Gericht kommt wahrscheinlich aus meiner bosnischen Heimat, ganz sicher bin ich aber auch nicht. Gefunden habe ich es durch Zufall irgendwo im Internet (leider weiß ich nicht mehr wo!) und hab mich entschieden es nachzukochen. Manche planen ja die ganze Woche im Voraus, was auf den Tisch kommen soll, aber ich überlege meistenst erst am Vortag was ich kochen werde. So ist es auch schon häufiger passiert, dass ich planlos dastand. Für diese Situation hab ich jetzt Djulbastije entdeckt. Frikadellen kennt ihr ja sicher alle – Hackfleisch, kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauch, Ei, ein altes Brötchen und Kräuter sind die Bestandteile dieses Klassikers. Djulbastije sind sehr ähnlich wie Frikadellen mit einem kleinen Unterschied: Geriebene Kartoffel! Dadurch sind sie, meiner Meinung nach, viel feiner im Geschmack und mit Bechamelsoße ideal für jeden Tag aber auch für Gäste, weil man sie gut vorbereiten kann und danach nur die frisch zubereitete Beilage und Salat dazu reicht! Et voilà – die super leckeren Fleischbällchen in Bechamelsoße:

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Ein Klassiker der französische Küche: Coq au Vin mit Calvados

Neben der bosnischen, deutschen und italienischen Küche erfreut sich in unserer Familie die französische Küche einiger Beliebheit, allerdings meist wenn es um Süßes geht. Kleine süße Macarons, Crème brûlée oder süße Tartes aller Art, das gibts häufiger bei uns. An herzhafte Gerichte habe ich mich bis jetzt nicht so richtig rangetraut – bis jetzt! Jetzt geh ich mit mehr Mut an die Sache ran, und so gab es vor wenigen Tagen zum Mittagessen einen Klassiker der französischen Küche: Coq au Vin mit Calvados. Ich habe mich ein wenig schlau gemacht und herausgefunden, dass Coq au Vin als eines der Nationalgerichte gilt und Teil der französischen Landhausküche ist. Coq au Vin bedeutet „Hahn in Wein“, als Ursprungregion des Gerichts gilt das Burgund. Bei der klassischen Zubereitung arbeitet man mit einem Hahn, nicht Hühnchen, und es sollte das ganze Tier sein. Der Hahn muss in einer Marinade aus Kräutern, Suppengemüse und Wein mindestens 24 Stunden eingelegt werden. Und, naja, mein Rezept hat nur manches gemein mit der klassischen Zubereitungsweise, aber ganz ehrlich: Fleisch vom Hahn mag ich gar nicht. Ich finde es zu trocken und auch geschmacklich nicht überzeugend. Wenn ihr das auch so seht, ist mein Rezept genau das richtige für euch 🙂

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Unser Leibgericht und eine lustige Geschichte aus Leas Kindheit

Fischgerichte sind in meiner Familie besonders beliebt. Sehr schade war es da, dass Lea, meine jüngste Tochter, jahrelang allergisch gegen alle Arten von Fisch reagiert hat. Als sie zum ersten Mal Fisch gegessen hat, ist ihr schlecht geworden und sie musste brechen. Ich habe erst gar nicht daran gedacht dass es am Fisch liegen könnte und weil es bei uns fast jede Woche mindestens einmal Fisch gibt hat Lea kurz darauf wieder Fisch gegessen und wieder ist ihr schlecht geworden. Da bin ich dann schon stutzig geworden und machte noch einen Versuch zur Bestätigung: ihr dürft drei Mal raten… Als Lea dann circa 5 Jahre alt war, kam sie von einem Kindergeburtstag nach Hause und ich fragte wie es war, wer alles dabei war und was sie gegessen haben (tja, wir Mütter sind eben neugierig 🙂 Nun, und dann erzählte sie dass es schön war und wer alles da war – und dass sie Fischstäbchen gegessen haben. Da wurde ich ganz nervös und sagte ihr dass sie doch keinen Fisch essen darf weil ihr dann schlecht wird. Lea reagierte aber ganz cool und sagte nur: „Aber Mama, das war doch kein Fisch, das waren Fischstäbchen!“ 🙂 Wir waren dann zwar weiterhin vorsichtig mit dem Fisch bei ihr, aber mittlerweile kann sie ihn wieder problemlos essen. Deswegen kann ich euch heute das Leibgericht der ganzen Familie vorstellen: Überbackenes Lachsfilet mit Sahne-Meerrettich Soße und Reis!

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Zucchini-Tomaten-Quiche ohne Boden

Ich koche jeden Tag, aber am Wochenende gönne ich mir ab und zu mal eine Pause. Dann gehen wir essen, bestellen uns etwas oder ich lasse mich von meinem Mann bekochen und verwöhnen 🙂 Meinen Sieben-Tage-Kochplan habe ich meist schon im Kopf, bevor die Woche startet. Er setzt sich zusammen aus Gerichten, die wir schon kennen und mögen, und ganz oft wird auch Neues probiert. Weil ich meinen Mann und die Kinder kenne, weiß ich meist schon im Voraus ob ihnen ein Gericht schmecken wird oder nicht, und falls ich das mal nicht einschätzen kann, kommt das Gericht trotzdem auf den Tisch – und dann vielleicht nicht wieder, falls die Mehrheit das entscheidet 🙂 Heute habe ich zum Beispiel zum ersten Mal diese Quiche gemacht, und ab jetzt gehört sie definitiv zu den Gerichten, die häufiger auf dem Kochplan landen werden! Lecker!

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