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Quarkbällchen ohne Quark

Wenn mein Mann, meine Kinder oder ich Heißhunger auf etwas Bestimmtes bekommen, wird oftmals losgelegt in der Küche. Und wenn die eine oder andere Zutat fehlt, lasse ich mich nicht von meinen Plänen abbringen, sondern dann wird improvisiert. Diesmal waren es Quarkbällchen, auf die ich plötzlich wahnsinnigen Appetit hatte. Ich habe schon Quarkbällchen gemacht und sie auch hier verbloggt. Das heutige Rezept ist allerdings ein anderes, was unter anderem daran liegt, dass es ohne Quark gemacht wird. Dabei habe ich eigentlich immer eine Reihe von Zutaten zu Hause, dazu gehören Mascarpone, Sahne, Joghurt, Frischkäse, Schokolade, frisches Obst, Eier und auch Quark. Als ich aber meine Quarkbällchen machen wollte, fiel mir auf, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum des Quarks schon eine Weile zurück lag – so ging die Improvisation los. Aus griechischem Joghurt und Frischkäse habe ich eine Masse gemacht, die recht Quark-ähnlich war. Die Bällchen wurden klasse und schmeckten sogar ein kleines bisschen besser als mit Quark 🙂

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Kindheitsklassiker schlechthin: Milchreis mit Erdbeersoße

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es eine Geschichte aus meiner Kindheit in Bosnien. Lacht nicht über mich, aber Grießbrei und Milchreis waren und sind noch immer meine allerliebste Nachspeisen. Bei uns zu Hause gibt es beides regelmäßig, und vor allem mein Sohn freut sich darüber. Meine Tochter und mein Mann mögen zum Nachtisch lieber ein Stück Kuchen oder Torte, selbstgebackene Kekse oder was moderneres wie Cupcakes und Macarons 🙂 So, jedenfalls mag ich am liebsten Grießbrei oder Milchreis – letzteren vor allem wegen meiner Mama. Meine Kindheit war sehr schön und ich erinnere mich gerne daran. Meine Eltern waren zuerst beide berufstätig, sodass und auf mich und meine Schwester unzählige Nannys aufgepasst haben. Irgendwann saß dann die ganze Familie zusammen und Mama erzählte uns, dass sie in Zukunft zu Hause bleibt um auf uns aufzupassen – weil das am besten für uns sei. Da mein Papa einen sehr guten Job hatte, konnten wir uns das leisten. Nach dieser Entscheidung war meine Mutter wie ausgewechselt! Sie strahlte dauernd über beide Ohren und war einfach glücklich uns die ganze Zeit bei sich zu haben und nicht in fremde Hände geben zu müssen. Und egal um was es ging, sie hat uns (fast) alle Wünsche erfüllt 🙂 Am meisten freute ich mich wenn Mama mal wieder Milchreis ankündigte: Egal wie meine Laune war, Milchreis machte immer alles besser und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht! Gegessen haben wir den Milchreis pur – ohne Zimt oder Obst. Meine Mama kocht definitiv den besten Milchreis der Welt, sag ich euch! Weich und cremig war er, und schmeckte wunderbar. Heute mag ich ihn noch immer am liebsten pur, mache aber manchmal Ausnahmen – so wie heute:

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Lea macht Erdbeer-Bananen-Orangen Smoothie

Also ich liebe „die Königin der Beeren“, auch wenn sie botanisch gar keine Beere ist – die Erdbeere. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und war ein beliebtes Heilmittel im 18. Jahrhundert. Der botanische Name Fragaria leitet sich vom lateinischen Wort fragare ab, was duften bedeutet. In meiner Sprache heißt sie jagoda, was in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens auch ein Mädchenname war. Letzte Woche habe ich mehrere Rezepte mit Erdbeeren ausprobiert, es gab eine Erdbeer-Mascarpone-Rolle und Erdbeer-Vanille-Kissen (die Rezepte werden bald verbloggt!), aber das heutige Rezept kommt von meiner Tochter Lea. Die Kinder in NRW haben schon Sommerferien und Lea hat sich fest vorgenommen, mehr zu backen. Sie besucht gerne ihre Freundin auf dem Bauernhof und nach dem letzten Besuch erzählte sie voller Freude, dass die beiden sich nach einem langen Spaziergang einen leckeren Smoothie zubereitet haben, den ich unbedingt probieren muss 🙂 Die tropischen Temperaturen draußen und drinne schrien sowieso nach einer Erfrischung, und so saßen wir im Garten auf der Hollywoodschaukel, tranken Leas leckeren Smoothie und quaschten über unsere Pläne für die Ferientage!

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Sommer im Glas: Erdbeer-Kokos Dessert

Hach, ist das herrlich! In dieser Woche startete der Sommer endlich so richtig durch. Die ganze Woche gibts Sonne satt und Temperaturen um die 30°C! 🙂 Und wisst ihr was… den ersten Sonnenbrand habe ich mir auch schon geholt! Am Wochenende waren wir mein Mann und ich auf dem Antikmarkt in Wetzlar, der ziemlich bekannt ist und nur einmal im Monat stattfindet. Als leidenschaftliche Floh- und Antikmarktgängerin musste ich dorthin. Wir schlenderten also drei Stunden in der vollen Sonne von Stand zu Stand. An den Sonnenschutz dachte ich nicht (meine Haut ist normalerweise nicht empfindlich!) und somit merkte ich erst als wir schon zu Hause waren dass es richtig weh tat! Da konnte auch mein Glück über all die schönen Sachen, die ich gefunden und gekauft hatte, nichts ändern. Fett eingecremt über Nacht, könnte ich dann aber ruhig schlafen und am nächsten Tag ging es mir schon viel besser. Jetzt freue ich mich wahnsinnig auf die nächsten Tage, auf meine Hollywoodschaukel, ein gutes Buch und das coole Dessert das ich heute für euch habe! Für alle, die die Kombination aus Erdbeeren und Kokos lieben (so wie ich!) habe ich nämlich den Sommer in ein Glas gepackt 🙂

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Das dritte Westfalendiplom und die leckeren Polenta-Muffins

Irgendwann habe ich mal erwähnt, dass mein Mann und ich jedes Jahr am Westfalendiplom teilnehmen. Dabei geht es darum, eine bestimmte Anzahl von Zielen zu besuchen, die von den Organisatoren festgelegt werden. Wer das schafft, nimmt als Belohnung an der Diplomverleihung teil, die immmer in einer anderen Stadt in NRW stattfindet, mit Abendessen, Livemusik und allem Pipapo 🙂 Mein Mann und ich freuen uns, schon zum dritten Mal dabei zu sein und damit Diplomwestfalen zu werden. Letztes Jahr, zur Feier in Hamm, wollte Lea uns unbedingt begleiten. Sie fand es zuerst schön, aber nach einiger Zeit wurde ihr langweilig, darum will sie zu den Diplomverleihungen nicht mehr mit gehen – aber es macht ihr umso mehr Spaß, mit uns all die interessanten und schönen Städte, Parks, und andere Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wenn es ums Reisen geht, denkt man gleich an besonders bekannte und weit entfernte Ziele Sydney, New York oder London. Das ist zwar alles schön und gut, und manche solcher Städte habe auch ich bereits und gern besucht – aber ich habe vor wenigen Jahren begriffen, dass Deutschland auch wunderschön ist und vor allem mein NRW 🙂 Viele kleine romantische Städte haben wir bereits besucht die wir ohne das Westfalendiplom niemals entdeckt hätten! Wir freuen uns mittlerweile schon richtig darauf, samstags oder sonntags aufzustehen, den Picknickkorb zu packen und loszufahren. In den Korb wandern dabei oft herzhafte Muffins, und besonders gerne die Polenta-Muffins, die ich euch heute zeigen möchte:

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Lea backt: Überraschungskuchen für Mama und Papa zum Valentinstag

Wie ich gestern in meinem Valentinstag-Artikel schon erwähnte, habe ich es dieses Jahr nicht geschafft meinen, schon zur Tradition gewordenen, Valentinstags-Sweet Table vorzubereiten und so gibt es „nur“ süße Herzchenkekse mit Blümchen für mich und meinen Schatz. Dachte ich zumindest! Lea kam dann irgendwann um die Ecke mit ihrem Vorschlag, für mich und Papa auch etwas besonderes zu backen 🙂 Ich habe ihr dann all meine Backbücher und Hefte zur Verfügung gestellt und sie hat sich nach langem Überlegen für einen Kuchen entschieden, der mir ehrlich gesagt etwas komisch vorkam. Als ich die Zutatenliste gelesen habe wusste ich dass das kein gewönlicher Teig ist und fragte mich auch, ob die angegebenen Mengen an Flüssigkeiten stimmen können, aber Lea war fest entschlosen genau dieses Rezept auszuprobieren, und legte los. Ich war sehr gespannt, ob es ihr gelingen wird. Letztendlich war ich positiv überrascht und sehr glücklich: Der Kuchen war nicht nur durchgebacken, sondern auch sehr lecker!

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Ich backe mir meinen Winterwald: Keks-Tannen

Hallo ihr Lieben!

Ich glaube ja es wird nichts mehr mit richtigem Winter! Ja, es ist zwar kalt, aber Schnee ist nicht in Sicht. Schade eingentlich! Wir hatten schon keine weiße Weihnachten und am Silvesterabend wurde es dann richtig eklig mit Nieselregen! Schon seit Tagen habe ich Kreislaufprobleme, was normalerweise im Winter nie der Fall war, aber bei mir machen sich die dauernden Klimaveränderungen bemerkbar. Ich lebe schon seit zwanzig Jahren im Wittgensteiner Land, und was da in den letzten Jahren passiert macht mich richtig nachdenklich. Wir hatten immer mal wieder extreme Minusgrade (bis -25°C) oder so viel Schnee, dass er mit LKWs wegtransportiert werden musste! Mein Mann musste bisher jedes Jahr den Schnee vom Dach räumen, weil wir Angst hatten dass uns das Dach unter so viel Schnee einkracht. Es war zwar extrem, aber eben extremer Winter! Und was haben wir jetzt? Regen, Wind, Gewitter, ein wenig Schnee, ein paar Tage kalt und dann wird es wieder wärmer, und das alles im Januar! Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich vermisse das weiße Kleid in den Wittgensteiner Wäldern! Irgendwas wollte ich tun, und so entschied ich mich dafür zumindest einen weißen Wald zu backen 🙂

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Lea backt: Freundschaft-Cupcakes

Die Weihnachtsferien und Feiertage haben wir hinter uns gelassen, ich war für das süße Allerlei zuständig. Lea sollte sich ausruhen und Kraft sammeln für die zweite „Schulhalbzeit“! Sowieso lasse ich sie selbst entscheiden wann sie etwas backen und ausprobieren will. Ich bin eher überrascht, dass sie bisher so oft Lust hatte in der Küche zu stehen – ich habe zwar die Kategorie „Lea backt“ auf meinem Blog aufgenommen, hatte aber nicht mit so viel Interesse von ihrer Seite gerechnet. Mittlerweile hat sich aber schon ein bisschen was zusammengesammelt und ich finde jedes einzelne ihrer Werke sehr schön und möchte es nicht mehr wegdenken von Cuplovecake 🙂 Ich bleibe zwar immer dabei und stehe ihr mit Rat und Tat zur Seite, aber sie lernt schnell und es ist eine wahre Freude zu beobachten wie sie mutiger wird! Gestern hatte Lea Besuch von ihre Schulfreundin Klara und schon im Voraus sagte sie mir, das die beiden gern zusammen etwas backen wollen. Nach ca. 1 Stunde sind diese leckeren Cupcakes mit Kirsch-Frischkäse-Topping rausgekommen!

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Kokos-Kipferl und ein kleiner Jahresrückblick

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende dieses Jahres, das für mich in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes war! Zuerst einmal habe ich ein neues Logo gekriegt, was mich sehr stolz machte. Danach sind die 10.000 Likes auf Facebook geknackt worden und zum ersten Mal in meinem Leben war ich wirklich sprachlos! Das war für mich der Beweis dafür, dass ich mit meinen Beiträgen immer mehr Menschen erreiche und dass das, was ich mache, einigen gefällt 🙂 Außerdem lernte ich ganz viele nette Menschen kennen, mit denen ich auch weiter Kontakt halte. Der Besuch der Cake World Germany in Hamburg (meine Lieblingsstadt!) im März war ein Erlebnis für sich. Hier war ich zum ersten Mal hautnah dabei, habe viele Erfahrungen gesammelt – und mein Backrepertoire erweitert (ehm) 😉 Außerdem kam ich das erste Mal in einem Youtube-Video vor (hier bei LadyLandrand) und schrieb meine erste Buch-Rezension! Also ihr sehr, es war wirklich viel los bei mir und Cuplovecake! Und mit einem feinen Rezept will ich mich für dieses Jahr verabschieden: Ihr kennt sicher alle Vanille-Kipferl? Ja ich weiß, die sind sehr weihnachtlich und Weihnachten ist schon rum! Aber ich hab heute andere Kipferl für euch, die das ganze Jahr gehen! Es sind Kokos-Kipferl!

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24 selbstgemachte Häuschen – unser Adventskalendar 2014

Uuh, der November neigt sich schon langsam dem Ende zu und da ist es höchste Zeit, einen Adventskalender zu basteln! Da ich immer dazu neige, mir schon im Voraus jede Menge Gedanken über alles zu machen, hab ich den Adventskalender für dieses Jahr eigentlich schon längst fertig – aber eben nur in meinem Kopf 🙂 Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal einen eigenen Adventskalender gebastelt (Bilder und Anleitung hier!) und weil mir das wirklich viel Spaß gemacht hat und sich die ganze Familie im Advent darüber gefreut hat, hab ich mich auch dieses Jahr wieder zu kreativem Austoben entschieden! Um meine Idee umzusetzen, musste ich Konserven in verschiedenen Größen sammeln. Da haben mir meine Nachbarinnen ein wenig nachgeholfen (Danke an Tina und Andrea!). Und wenn ihr euch nun darüber wundert, was ich mit 24 Konserven will: Ich mag kleine Häuschen. Die gibt es seit einiger Zeit wieder vermehrt auch in Dekoläden, und so stehen bei uns, drinnen und draußen, überall kleine Häuschen aus Zink, Metall, Porzellan, und, dank meines Mannes, auch aus Holz. Da musste dann natürlich auch ein Adventskalender aus kleinen Häuschen her und den kann man wunderbar mit Konserven basteln:

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