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Ein „Liebesgeständnis“ und köstliche Truffes-Himbeer-Tarte

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich eine Geschichte für euch, über die Freundschaft zweier Personen die sich nie im Leben gesehen haben, für die es sich aber anfühlt als kennen sie sich schon ihr ganzes Leben. Ich bin mir sicher dass viele von euch auch schon sowas erlebt haben, ihr könnt also sicher nachvollziehen wie ich mich fühle 🙂 Durch das Bloggen kommt man mit vielen Gleichgesinnten ins Gespräch. Bei manchen bleibt es bei beim ab und zu kommentieren und ein paar netten Worten, bei anderen fühlt man sich schon nach kurzer Zeit verstanden und geborgen, und das nicht nur in Hinsicht aufs Backen und Bloggen. Ich bin ein Mensch der fast alles aus dem Bauch entscheidet, und wenn ich zurück auf mein Leben blicke kann ich nur sagen das ich mich meistens auf mein gutes Bauchgefühl verlassen konnte! Auch diesmal bin ich mir sicher, dass mein Bauch ganz richtig liegt wenn er findet dass Svetlana von Süße Harmonie ein ganz besonderer Mensch ist und ich mich auf sie verlassen kann, egal in welcher Hinsicht. Darum will ich ihr erstmal einen kleinen Dank aussprechen durch ein Rezept, das ich von ihr nachgebacken habe: eine köstliche Truffes-Himbeer-Tarte! Und dann erzähle ich weiter, wie es zu unserer virtuellen Freundschaft gekommen ist.

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Kleine Geschichte aus meiner Kindheit und ein tolles Rezept für Ofenberliner

Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder Kreppel – all das sind verschiedene Namen für die süßen Gebäckstücke aus Hefeteig und ich bin mir sicher dass ihr auch noch andere Namen kennt 🙂 In jeder Region nennt man sie anders und auch die Füllung unterscheidet sich. Berliner, wie ich sie nenne, sind Karnevals-Lieblinge und ich habe schon ganz oft zu hören gekriegt das Karneval ohne sie nur halb so schön wäre. Ich bin zwar kein Karnevalfan und war noch nie bei einem Umzug dabei, Berliner habe ich trotzdem oft gegessen – bei meiner Mama! Für mich war immer Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig wenn es Berliner gab und ich habe es geliebt dass das ganze Haus nach Vanille roch. Meine Mama hat generell ziemlich viel gebacken (von ihr habe ich bestimmt meinen Backfimmel geerbt!). Schon ganz früh hab ich ihr mit regem Interesse bei allem zugesehen was sie für uns gezaubert hat. Die Berliner (wir sagen in Bosnien krofne dazu), haben wir ohne Füllung gegessen – pur, nur mit Zucker bestäubt. Das Zubereiten und Essen war jedes Mal ein besonderes Erlebnis für mich. Ich kann mich daran erinnern dass die ganze Küche voller Mehl war (wenn ich geholfen habe, war es wirklich überall 🙂 ). Am liebsten habe ich ausgestochen – dazu musste ich aus dem Teig, den Mama über den ganzen Tisch ausgebreitet hatte, mithilfe eines Glases Teigkreise ausstechen. Ach, das waren wunderbaren Zeiten, unbeschwert und glücklich. Als ich dann „groß“ war kam ich irgendwie nie dazu sie selber zu backen, auch weil ich immer dachte dass ich sie nicht so hinkriege wie meine Mama! Jetzt habe ich mich aber doch daran getraut, allerdings in einer modernen Version als Ofenberliner mit Vanillecreme:

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