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Rezepte aus der Heimat: Nuss-Bananenrolle

Hallo ihr Lieben!

Vor ein paar Tagen hat es mich erwischt: Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit! Da wir hier aber sowieso gerade eingeschneit sind, habe ich mich auf die Couch vor den Kamin verzogen und mich ausgeruht. Ich merke, dass es langsam wieder besser wird, und daher gibt es heute ein besonderes Rezept meiner Tante aus Kroatien: eine Nuss-Bananenrolle. Unzählige Male habe ich sie früher gebacken, aber mit der Zeit fiel sie in Vergessenheit! Als meine Jüngste am 7. Januar Geburtstag hatte, erweckte ich sie wieder zum Leben! Die Rolle hat auf der Geburtstagstafel zwar nur eine Nebenrolle gespielt – die Hauptrolle spielte nach dem Wunsch meiner Tochter eine Fondant-Taschentorte – aber sie hat genauso viele Komplimente bekommen 🙂

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Rezepte aus der Heimat: Baklava

Hallo ihr Lieben!

Die Feiertage sind zwar vorbei, aber bei uns stehen auch nach Neujahr immer noch zwei Geburtstage auf dem Plan! Einer ist schon vorbei, und meine Tochter hatte sich als Geburtstagskuchen ausgerechnet Baklava gewünscht. Eine interessante Wahl – ich habe Baklava bisher noch nie selbst gemacht, und bin auch nicht unbedingt ihr größter Fan. Aber Wunsch ist Wunsch, also machte ich mich auf die Rezeptsuche. Dafür suchte ich im Internet, in alten Rezeptheften, und fragte Verwandte in Bosnien. Schließlich betrachtete ich alle Rezepte, die sehr unterschiedlich waren, und mischte mir mein eigenes zusammen. Das war gewagt und ich wusste wirklich nicht, ob meine erste Baklava gelungen war. Aber das glückliche Gesicht meiner Tochter sprach Bände – tatsächlich schmeckte sogar mir das Gebäck aus Filoteig! So, genug geschrieben, hier habt ihr mein nagelneues Rezept zum Ausprobieren und Genießen:

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Rezepte aus der Heimat: Süßer Palatschinken-Auflauf

Hallo ihr Lieben!

Es gibt viele Beschreibungen für Pfannkuchen: Crepes, Pancakes, Eierkuchen oder Palatschinken. Ich mag den Begriff Palatschinken gern, denn so heißt es auch in meiner Heimat. Meine Kinder essen sie am liebsten mit Ahornsirup oder Nutella. Ich mag sie mit Hagebuttenmarmelade, dazu ein Glas warmer Milch… einfach köstlich! Vor kurzem habe ich mal wieder in meinen alten Rezeptheften geblättert und bin auf das Rezept für einen süßen Palatschinken-Auflauf gestoßen. Das hat bei mir Kindheitserinnerungen hervorgerufen. Meine liebe Tante aus Kroatien hat mich sehr oft mit diesem leckeren Gericht verwöhnt und ich habe es geliebt. Allerdings ist es mir schon einige Male passiert, dass ich Rezepte aus meiner Kindheit nach langer Zeit wieder gekocht oder gebacken habe, und sie mir nicht schmeckten. Früher habe ich zum Beispiel rohe Eier mit etwas Zucker getrunken – jetzt dreht sich mir der Magen um, wenn ich nur daran denke! Beim Palatschinken-Auflauf hat sich zum Glück nichts geändert: er schmeckt mir immer noch super lecker und so ging es auch dem Rest meiner Familie!

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Lea backt: Daim Torte

Hallo ihr Lieben!

Als ich die Kategorie Lea backt eingeführt habe, wollte ich meiner Tochter die Chance geben etwas neues auszuprobieren! Bis jetzt habe ich neun von ihren Werken verbloggt und bin mit ihr sehr zufrieden. Sie hat viel gelernt und man sieht ihr an, dass sie beim Backen mit Leib und Seele dabei ist. Anfangs war sie ziemlich unsicher, aber das hat sich mit der Zeit gelegt und nun wird sie immer selbstbewusster und experimentierfreudiger. Heute habe ich die Ehre, euch das zehnte Rezept von „Lea backt“ zu präsentieren: eine Daim Torte ohne backen 🙂

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Himbeer-Quark-Oreo-Dessert

Hallo ihr Lieben!

So langsam wird es herbstlich in Siegen-Wittgenstein. Ich habe schon die ersten Kürbisse gekauft, und zwar meine heißgeliebten Baby Boos 🙂 Am vergangenen Wochenende haben wir uns spontan entschieden, nach Venlo in Holland zu fahren. Wir waren vorher schon zwei Mal dort und ich habe mich unsterblich in diese Stadt verliebt! Wir besuchen dort den alten Mann in seinem Antikladen, Pipoos, wo ich alles zum Basteln kaufen kann, und gehen ins Gartencenter Leurs, wo man alles mögliche kaufen kann. Dort habe ich auch meine Kürbisse sehr günstig gekauft und noch viele andere schöne Dinge für Haus und Garten. So, und obwohl also der Herbst quasi vor der Tür steht, bin ich was Kochen und Backen angeht noch voll im Sommermodus. So lange ich an der Obsttheke noch Himbeeren, Erdbeeren und Blaubeeren finde, kann ich nicht anders! Heute habe ich ein Rezept für euch, das aus purer Lust nach etwas Süßem entstand.

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Wissenwertes über Zitrusfrüchte und Blutorangen-Mandarinen-Triffle

Hallo ihr Lieben!

Winterzeit ist Erkältungszeit, und um gesund zu bleiben müssen wir etwas tun – am besten gesund essen! Obst und Gemüse sind bei mir immer reichlich vorhanden und bis jetzt (toi, toi, toi) blieben wir von Grippe und Erkältung verschont 🙂 Neben Paprika, Tomaten, Gurken, Porree, Spinat, Rosenkohl und Salaten aller Art essen wir sehr gerne Zitrusfrüchte wie Mandarinen und Orangen. Ohne Zitronen geht es auch nicht – ich liebe es, uns schnell mal eine leckere Limonade zu zaubern – das hält fit in diesen kalten Wintertagen. Wusstet ihr, dass es weltweit ca. 60 Arten von Zitrusfrüchten gibt? Sie wachsen und gedeihen in allen tropischen und subtropischen Regionen und im Mittelmeerraum, ihre Ursprünge liegen jedoch in Südostasien. In den Früchten steckt ganz viel Vitamin C, Kalium, Pektin und Folsäure, was zur Aufrechthaltung des Cholesterinspiegels im Blut beiträgt. Außerdem sind sie sehr kalorienarm. Eines muss ich gestehen: es gab bei uns noch nie Grapefruits, Pampelmusen und Blutorangen, aber das wird sich in nächster Zeit mit Sicherheit ändern. Beziehungsweise haben wir damit schon begonnen, denn ich habe uns ein köstliches Dessert gezaubert mit Blutorangen und Mandarinen!

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Kindheitsklassiker schlechthin: Milchreis mit Erdbeersoße

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es eine Geschichte aus meiner Kindheit in Bosnien. Lacht nicht über mich, aber Grießbrei und Milchreis waren und sind noch immer meine allerliebste Nachspeisen. Bei uns zu Hause gibt es beides regelmäßig, und vor allem mein Sohn freut sich darüber. Meine Tochter und mein Mann mögen zum Nachtisch lieber ein Stück Kuchen oder Torte, selbstgebackene Kekse oder was moderneres wie Cupcakes und Macarons 🙂 So, jedenfalls mag ich am liebsten Grießbrei oder Milchreis – letzteren vor allem wegen meiner Mama. Meine Kindheit war sehr schön und ich erinnere mich gerne daran. Meine Eltern waren zuerst beide berufstätig, sodass und auf mich und meine Schwester unzählige Nannys aufgepasst haben. Irgendwann saß dann die ganze Familie zusammen und Mama erzählte uns, dass sie in Zukunft zu Hause bleibt um auf uns aufzupassen – weil das am besten für uns sei. Da mein Papa einen sehr guten Job hatte, konnten wir uns das leisten. Nach dieser Entscheidung war meine Mutter wie ausgewechselt! Sie strahlte dauernd über beide Ohren und war einfach glücklich uns die ganze Zeit bei sich zu haben und nicht in fremde Hände geben zu müssen. Und egal um was es ging, sie hat uns (fast) alle Wünsche erfüllt 🙂 Am meisten freute ich mich wenn Mama mal wieder Milchreis ankündigte: Egal wie meine Laune war, Milchreis machte immer alles besser und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht! Gegessen haben wir den Milchreis pur – ohne Zimt oder Obst. Meine Mama kocht definitiv den besten Milchreis der Welt, sag ich euch! Weich und cremig war er, und schmeckte wunderbar. Heute mag ich ihn noch immer am liebsten pur, mache aber manchmal Ausnahmen – so wie heute:

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Sommer im Glas: Erdbeer-Kokos Dessert

Hach, ist das herrlich! In dieser Woche startete der Sommer endlich so richtig durch. Die ganze Woche gibts Sonne satt und Temperaturen um die 30°C! 🙂 Und wisst ihr was… den ersten Sonnenbrand habe ich mir auch schon geholt! Am Wochenende waren wir mein Mann und ich auf dem Antikmarkt in Wetzlar, der ziemlich bekannt ist und nur einmal im Monat stattfindet. Als leidenschaftliche Floh- und Antikmarktgängerin musste ich dorthin. Wir schlenderten also drei Stunden in der vollen Sonne von Stand zu Stand. An den Sonnenschutz dachte ich nicht (meine Haut ist normalerweise nicht empfindlich!) und somit merkte ich erst als wir schon zu Hause waren dass es richtig weh tat! Da konnte auch mein Glück über all die schönen Sachen, die ich gefunden und gekauft hatte, nichts ändern. Fett eingecremt über Nacht, könnte ich dann aber ruhig schlafen und am nächsten Tag ging es mir schon viel besser. Jetzt freue ich mich wahnsinnig auf die nächsten Tage, auf meine Hollywoodschaukel, ein gutes Buch und das coole Dessert das ich heute für euch habe! Für alle, die die Kombination aus Erdbeeren und Kokos lieben (so wie ich!) habe ich nämlich den Sommer in ein Glas gepackt 🙂

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Blaubeer-Trifle mit Mascarponecreme und Schokoraspeln

Irgendwie steht dieses Jahr nicht so gut um den Sommer. Mal Sonne, mal Regen, die Temperaturen reichen von angenehm warm bis herbstlich kalt. Alles grünt und blüht zwar, aber so richtig genießen kann man es nicht. Wir konnten tagelang nicht richtig raus in den Garten und beim Anblick mancher Pflanzen hab ich einen Schreck gekriegt – total feucht und die ersten braunen Stellen waren auch nicht zu übersehen. Ende Juni fühle ich mich manchmal eher wie November! Anstatt draußen im Garten zu sein und zu werkeln, sitze ich drinnen vor dem Kamin… aber, ein gutes hat die Lage: Wenn ich schon drinnen sein muss, dann kann ich auch backen, modellieren und neues ausprobieren! 🙂 Normalerweise verbringe ich in den Sommermonaten nicht allzu viel Zeit in der Küche, aber in letzter Zeit konnte ich einen Haufen neuer Rezepte ausprobieren und hab ein solches heut für euch: Blaubeer-Trifle mit leckerer Mascarponecreme und Schokoraspeln!

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Das letzte Rhabarberrezept für dieses Jahr: Rhabarber-Quark-Traum

Hallo ihr Lieben!

Leidet ihr auch unter diesem herbstlichen Wetter mitten im Juni? Wo ist nur der Sommer geblieben? Bei uns im Wittgensteiner Land ist es so kalt, dass ich es tagsüber nur ohne Heizung oder Decke aushalte wenn ich mich genug bewege – abends wird dann das Feuer im Kamin angemacht und wir machen es uns kuschelig warm und gemütlich 🙂 Vor einigen Tagen sagte ich noch zu meinem Mann wie trocken die Erde im Garten sei und das ein bisschen Regen gut wäre. Ein bisschen! Jetzt hat sich alles geändert und wenn es bald nicht aufhört zu regnen und nicht wärmer wird, kann ich meine Kübelpflanzen vergessen! Beim letzten Einkauf schnappte ich mir noch ein paar Stangen Rhabarber. Um nicht ständig an das doofe Wetter zu denken, habe ich mich in meine Küche verkrochen und etwas leckeres gezaubert – einen Rhabarber-Quark-Traum! Und das ist auch mein letztes Rhabarberrezept für dieses Jahr.

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