0

Rezepte aus der Heimat: Russischer Salat

Ich kenne ihn als „Russischen Salat“, eigentlich heißt er jedoch Oliviersalat – Erbsen, Karotten, gekochte Eier, Käse, Fleischwurst und noch ein paar leckere Sachen. In Russland galt dieser Salat vor allem zu Sowjetzeiten als Festtagsessen, und auch in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien gibt es ihn vor allem zu Weihnachten, Sylvester, Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten. Meist als lauwarme oder kalte Beilage zu Spannferkel oder Braten.

IMG_0097 Continue reading

2

Rezepte aus der Heimat: Sarma oder Sauerkraut-Hackfleisch-Reis-Röllchen

Jedes Jahr die gleichen Sorgen: Finde ich einen guten Kopf, ist er sauer genug,schmeckt er auch… ihr fragt euch jetzt vielleicht wovon ich da spreche und nein, es sind keine kannibalistischen Fantasien 🙂 Ich spreche von Sauerkraut. Und den in Köpfen und in lecker zu bekommen, ist oftmals gar nicht so leicht. Muss aber geschehen, denn wie sollte ich sonst unsere traditionellen Sauerkraut-Hackfleisch-Reis-Röllchen zubereiten? Neugerig geworden? 🙂 Dieses Jahr hatte ich wieder einmal Glück und fand in einem türkischen Laden gut verpackte und richtig leckere Sauerkrautköpfe – und so konnte das Weihnachtskochen losgehen!

IMG_0110 Continue reading

0

Rezepte aus der Heimat: Sape oder Pfötchen und ein wenig DIY

In den Ländern des ehemaligen Jugoslavien gibt es zwischen Weihnachten und Silvester immer šape, wörtlich bedeutet das „Pfoten“. Sie sehen mittlerweile nicht mehr wirklich aus wie Pfötchen, weil die Förmchen sich mit der Zeit verändert haben. Sie schmecken jedenfalls sehr gut und die Förmchen, in denen man die Pfötchen backt, sehen richtig antik aus (hier finden sich ähnliche für Bärentatzen von Birkmann) und eignen sich daher auch noch für andere hübsche Sachen – aber seht selbst!

1546314_477816858993774_1863392900_n
Continue reading

4

Rezepte aus der Heimat: Ustipci oder Teig-Kissen

Was in Deutschland Brötchen sind, sind in meiner Heimat Bosnien und Herzegowina die „Teig-Kissen“ (uštipci; laut Wörterbuch „Krapfen“, aber die kenne ich wieder anders)! Man isst sie zum Frühstück oder Abendbrot, und auch als Pausensnack machen sie eine gute Figur (auch wenn sie nicht gerade wenig fettig sind). Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Kindheit, und wie herrlich unsere Küche gerochen hat wenn es diese kleinen Köstlichkeiten gab. Natürlich backe ich sie noch immer: mindestens einmal pro Woche!

IMG_9953

Continue reading