Westfälisch genießen: Westfälisches Blindhuhn

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich mich schon seit längerem hier sehr rar gemacht habe, habe ich mich entschieden in nächster Zeit öfter etwas leckeres für euch zu verbloggen – seien es Desserts, Torten, Cupcakes oder auch mal köstliche Suppen und Eintöpfe aus der Kategorie Herzhaftes und Delikates! Heute gehts los mit einem Eintopf, den man unter den Klassikern der deutschen Küche finden kann – das Westfälische Blindhuhn! Wie ihr schon aus diesem Blogbeitrag erfahren habt, waren mein Mann und ich schon zwei mal bei der Aktion Westfalendiplom dabei. Im letzten Stempelheftchen fand ich dann auch das Rezept für das Westfälische Blindhuhn. Schon den Namen fand ich sehr lustig, weil ich noch nie davon gehört hatte. Also wurde erst mal im Internet recherchiert. Das Gericht basiert auf dem Sprichwort: „Auch ein blindes Huhn findet ab und zu ein Korn“. Das bedeutet, dass man auch zufällig die Lösung für ein Problem finden kann. Das Westfällische Blindhuhn ist daher ein Eintopf mit vielen verschiedenen Zutaten, in dem sicher jeder etwas findet, was ihm schmeckt 🙂

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Ihr braucht dazu:

  • 250g weiße, getrocknete Bohnen
  • 300g grüne Bohnen, frisch oder TK
  • 300g Möhren
  • 300g Kartoffeln
  • 1,5l Wasser
  • 250g durchwachsener Speck
  • 2 Äpfel
  • 2 Birnen
  • 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung:

Zuerst die getrockneten Bohnen am Vorabend waschen und in kaltem Wasser über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag wird das Einweichwasser samt der Bohnen zum Kochen gebracht. Nach 1/2 Stunde Kochzeit wird der Speck dazugegeben und 1 Stunde weitergekocht.

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In der Zwischenzeit die Möhren in Scheiben und Bohnen und Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Äpfel und Birnen waschen, schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls klein schneiden. Alles 30 Minuten vor Ende der Garzeit zu den Bohnen geben, mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Vor dem Servieren den Speck in Streifen schneiden und in den Eintopf geben, mit Petersilie dekorieren – fertig. Ich wünsche einen guten Appetit!

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Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, ist in dem Gericht überraschenderweise kein Huhn enthalten. Der Name bezieht sich eben nur auf das Sprichwort. So ein Westfälisches Blindhuhn ist ideal für kalte Wintertage und hat uns hervorragend geschmeckt. Na, ist jemand auf den Geschmack gekommen? Schreibt mir gerne was ihr davon haltet, oder ob ihr ein ganz eigenes Rezept für den Eintopf habt?

Ich wünsche euch einen schönen und angenehmen Dienstag!

Eure Jadranka

2 thoughts on “Westfälisch genießen: Westfälisches Blindhuhn

    • Dankeschön du Liebe, ich freue mich wenn es dir bei mir gefällt! Ich wünsche die schönes Wochenende 🙂 Liebe Grüße von Jadranka

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