Panna-Cotta-Tarte mit Himbeeren und Shortbreadboden

Hallo ihr Lieben!

Hinter mir liegt eine sehr schöne und aufregende aber auch sehr anstrengende Woche. Angefangen hat sie mit Besuchen auf zwei Flohmärkten, dann kam ein Ausflug nach Venlo in Holland und schließlich eine viertägige Reise nach Berlin, wo wir unsere älteste Tochter besucht haben. Die Flohmärkte im Oktober sind meist die letzten im Jahr, abgesehen von denen die in überdachten Räumen stattfinden. Ich bin also zu dem in Siegen gegangen, das hat sich voll und ganz gelohnt! Ich habe meine lang gesuchte alte Schreibmaschine gefunden und war überglücklich. Der zweite Flohmarkt fand statt in einem kleinen Ort im Sauerland, und auch dort fand ich ein paar alte Schätze. Weil mein Mann Urlaub hatte, haben wir uns außerdem entschieden einen Tag nach Venlo zu fahren. Das Wetter war wunderschön, es war nicht zu warm aber auch nicht kalt – also perfekt um einen Einkaufsbummel zu machen. Xenos stand ganz oben auf meiner Liste von Läden die ich besuchen wollte, aber auch Pipoos – ein Bastelladen in der Innenstadt mit allerlei Bastelkram wie Bügelperlen, Wolle, Papier, Stoffen, und, und, und. Wir hatten einen tollen Tag und der nächste Besuch wurde auch schon grob geplant, irgendwann im Frühling 🙂 Und bevor es weiter nach Berlin ging, musste ich mich ein wenig entspannen und womit geht das am besten? Mit Backen natürlich! Zwei Rezepte standen zur Auswahl, entschieden habe ich mich für die weltbeste Panna-Cotta-Torte mit Himbeeren und Shortbreadboden!

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Für den Shortbreadboden braucht ihr:

  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 70g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Panna-Cotta-Füllung:

  • 600ml Sahne
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 60g Zucker
  • 5 Blatt Gelatine

Für die Himbeersoße:

  • ca. 250g frische oder TK Himbeeren
  • 50g Puderzucker

Zubereitung:

Für den Shortbreadboden alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1/2 Stunde kalt stellen. Teig in eine Tarteform (nach Möglichkeit mit einem abhebbaren Boden, rund oder eckig!) geben. Über den Teig ein passend geschnittenes Backpapier legen und Keramikbällchen oder Hülsenfrüchte darauf streuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten blind backen. Herausholen, etwas auskühlen lassen, Kügelchen oder Hülsenfrüchte zusammen mit dem Backpapier entfernen und ganz auskühlen lassen.

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Für die Panna-Cotta-Füllung Sahne, Zucker und Vanillezucker in einem Topf mischen, zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen. Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, Sahne vom Herd nehmen, Gelatine ausdrücken und in die Sahne-Zucker Mischung geben. Unter ständigem Rühren auflösen lassen. Masse auf den Shortbreadboden gießen (die Masse ist sehr flüssig aber keine Sorge, nach dem Abkühlen wird alles schön fest!). Die Tarte für ein paar Stunden oder nach Möglichkeit über Nacht kalt stellen.

Für die Soße TK Himbeeren auftauen lassen. Frische Himbeeren putzen, waschen und mit Puderzucker pürieren. Tarte aus dem Kühlschrank holen und mit der Soße dekorieren. Nach Wunsch die restliche Soße beim Servieren dazu reichen.

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Die Tarte ist ein Gedicht, in jeder Hinsicht. Der knusprige Boden harmoniert bestens mit der weichen Panna-Cotta-Creme und die leicht saure Soße gibt dem Ganzen das gewisse Etwas! Sie lässt sich in perfekte Stücke schneiden und schmeckt sowohl frisch als auch nach zwei oder drei Tagen köstlich!

Bei uns hat die Tarte keinen Tag überlebt, sie war einfach viel zu lecker. Die letzten zwei Stücke wurden mit unserem Hausschlüssel an die Nachbarn übergeben – zum Blumen gießen und Post holen! Unsere Berlinreise war dann auch sehr schön und aufregend, aber davon erzähle ich euch in meinem nächsten Post! 🙂

Bis bald und lasst es euch gut gehen!
Eure Jadranka

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