Rhabarber-Mascarpone-Tarte

Hallo ihr Lieben!

Als ich die ersten Rhabarberstangen im Supermarkt entdeckt habe, hatte ich sofort diese Torte im Kopf. Wer kennt ihn nicht, den spontanen Rhabarber-Tortenhunger? 😀 Normalerweise warte ich ja, bis die „wahre“ Rhabarbersaison anfängt… aber einmal darf man doch schwach werden, oder?

Für den Mürbeteig braucht ihr:

  • 140g Dinkelmehl, Type 630
  • 1 Ei
  • 80g Butter, kalt
  • 30g Zucker
  • 40g gemahlene Mandeln
  • 1 Fläschen Vanillearoma

Für die Füllung:

  • 250g Mascarpone
  • 50g Quark
  • 100ml Sahne
  • 4EL Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pck. Vanillezucker

Und noch:

  • ca. 300-400g Rhabarber (geputzt)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss nicht in den Kühlschrank, sondern kann sofort bearbeitet werden. Ihr könnt ihn ausrollen und dann in die Tarteform geben oder – so mache ich das immer – immer kleine Stücke vom Teig nehmen und mit den Händen auf dem Boden und am Rand der Tarteform (24cm) verteilen. Ich finde es so einfacher und der Boden wird perfekt. Dann den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 10 Minuten vorbacken.

Für die Füllung alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Tarte weitere 20 Minuten bei gleicher Temperatur backen.

In der Zwischenzeit Rhabarber putzen, gut waschen und in ca. 2cm große Rauten schneiden. Ich habe den Rhabarber dieses Mal nicht geschält (sonst tue ich das immer!), weil er oben auf der Torte verteilt wird und die wunderschöne rote Farbe unbedingt behalten sollte.

Die Rhabarber-Rauten so wie auf dem Foto auf der Tarte verteilen und das ganze weitere 10 Minuten backen. Nach dem Auskühlen bestreut ihr die Tarte mit Puderzucker und serviert sie Familie und Freunden.

Eines will ich noch ansprechen. Einige Male habe ich von Diskussionen darüber gehört, ob der Rhabarber geschält werden sollte oder nicht. Ich finde erstmal, dass die festen Fasern unangenehm im Mund sind und gerne mal zwischen den Zähnen hängen bleiben, alleine deswegen wird hier eigentlich immer geschält. Außerdem enthält Rhabarber Oxalsäure, die in großen Mengen giftig sein kann. Deswegen soll Rhabarber nur geschält und am besten gegart gegessen werden. Nunja, bei mir ging es tatsächlich ums Aussehen, aber die „großen Mengen“, bei denen es giftig werden kann, habe ich mit meiner Tarte bestimmt sowieso nicht erreicht. Noch geht es uns allen gut 🙂

Eure Jadranka

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