Zuckersüße Marula-Kokos-Cranberry-Gugls zu Ostern

In wie vielen Artikeln muss ich mich denn noch über den fehlenden Frühling beklagen! Jetzt haben wir schon den 25. März, und wenn ich den Blick durch meinen Garten schweifen lasse, sehe ich nur ein paar Krokusse, die vom Regen und Wind gepeitscht auf dem Boden liegen… 🙁 Es ist grau, regnerisch und kalt, und obwohl der kalendarische Frühlingsanfang ein paar Tage zurückliegt, sieht es hier eher nach Spätwinter aus. Dementsprechend fühl ich mich auch: ich habe weder Lust, raus zu gehen, oder im Garten zu arbeiten, oder Frühlingsblumen einzupflanzen. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen, drinnen ein wenig osterlich zu dekorieren – aber es passt halt leider nicht zu draußen. Da heute aber Karfreitag ist, will ich euch zumindest etwas hübsches aus meiner Küche anbieten: diese zuckersüßen Marula-Kokos-Cranberry-Gugls!

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Für ca. 18 Stück braucht ihr:

  • 50g weiche Butter
  • 1/4 TL Vanillezucker
  • 50g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 40g Mandeln, gemahlen
  • 40g Mehl
  • 80ml Marulalikör oder Likör nach Wunsch (Eierlikör, Schokolikör, Kokoslikör, usw.)
  • 10g Kokos
  • 10g Cranberrys
  • 5g Schokolade

Zubereitung:

Zuerst weiche Butter, Vanillezucker und Puderzucker mischen und cremig aufschlagen, Ei und Eigelb zufügen und kurz unterrühren. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie eine hellbraune Farbe bekommen und anfangen zu duften. Kurz abkühlen lassen und zusammen mit dem Mehl unter den Teig heben. Likör und Kokosflocken zugeben und unterrühren. Zum Schluss Cranberrys und Schokolade klein schneiden und unterheben. Den Teig mithilfe eines Teelöffels in die Vertiefungen der Mini-Gugelhupfform geben und im vorgeheizten Ofen bei 185°C ca. 15 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Anschließend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, dekorieren und genießen!

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Seit einer Ewigkeit gab es hier keine Mini Gugls mehr. Daher war es höchste Zeit, diese leichten, zarten, saftigen und aromatischen kleinen Schönheiten wieder mal zu backen. Mini Gugls sind im Gegensatz zu ihren großen Verwandten nicht so massiv und trocken. Mit einem Happs sind sie im Mund, sehen aus wie eine Praline und sind doch ein ganzer Kuchen 🙂

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Dekorieren kann man sie nach Lust und Laune, etwa mit flüssiger Schkolade, geschlagener Sahne, mit Obststücken, die man in die Vertiefungen drückt, mit Puderzucker oder wie bei mir mit kleinen Ostereierbonbons. Egal was ihr macht, die Minis sehen eigentlich immer schön und niedlich aus!

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Das Rezept habe ich aus dem Buch „Feine Schokogugl“, aber ein wenig abgewandelt. Normalerweise sollten die Zutaten Zimmertemperatur haben, aber da ich mich kurzfristig zum Backen entschieden hatte, war keine Zeit für das Warten auf Zimmertemperatur. Trotzdem sind die Gugls super geworden und haben köstlich geschmeckt. Ein kleiner Nachteil ist sicherlich, dass sie so schneller trocken werden und deswegen am besten frisch schmecken. Aber bei uns hatten sie eh keine Chance, spätestens morgen sind alle verputzt 🙂

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In meinem nächsten Post erzähle ich euch über das schönste Ostergeschenk, das ich als Foodbloggerin bekommen konnte 🙂 Wer mir bei Instagram folgt, weiß wohl schon wovon ich spreche – alle anderen dürfen gespannt sein! Ich wünsche euch und euren Lieben einen schönen Karfreitag und wundervolle Ostertage.

Bis bald!
Eure Jadranka

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